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Spitzingsee (See)

Spitzingsee (See)

Der Spitzingsee ist der mit 28,3 Hektar Fläche größte Hochgebirgssee Bayerns. Er liegt auf 1.084 Metern Höhe in den Bayerischen Alpen südlich des Schliersees. Die Seetiefe beträgt maximal 16,30 m. Der Abfluss ist die Rote Valepp, die sich bei der Kaiserklause (Forsthaus Valepp) mit der Weißen Valepp vereinigt und in Tirol als Grundache und schließlich als Brandenberger Ache in den Inn mündet. Der Ort Spitzingsee am Seeufer zählt ca. 200 Einwohner und gehört zur Gemeinde Schliersee.

Umliegende Bergwelt

Die bekanntesten Gipfel des Mangfallgebirges rund um den Spitzingsee heißen Jägerkamp, Aiplspitze, Rauhkopf, Taubenstein, Rotwand (1.885 m), Stolzenberg, Rotkopf, Rosskopf, Stümpfling, Bodenschneid und Brecherspitze. Die bewirtschafteten Alpenvereinshäuser in dieser Region heißen Schönfeldhütte, Taubensteinhaus, Rotwandhaus, Blecksteinhaus, Albert-Link-Hütte und Bodenschneidhaus.

Bildergalerie

Bild:Spitzingsee_Brecherspitz_1999.jpg|Blick vom Brecherspitz auf den Spitzingsee Bild:Spitzingsee_firstalm.jpg|Blick in Richtung Untere Firstalm Bild:Spitzingsattel_1999.jpg|Spitzingsattel Image:Bavaria Spitzingsee from Rosskopf.jpg|Blick vom Rosskopf auf den Spitzingsee

Weblinks


- Webcam Spitzingsattel - http://www.schliersee.de/webcam/Xsattel.jpg Kategorie:Miesbach Kategorie:See in Bayern

Hektar

Das Ar ist eine Maßeinheit der Fläche, Einheitenzeichen: a (Formelzeichen der Fläche: A) von exakt 100 m² und ist damit äquivalent zu einem Quadratdekameter (dam²). ; 1 a := 100 m² ; 1 daa := 10 a = 1000 m² ; 1 ha := 100 a = 10000 m² Das Ar wurde mit der postrevolutionären Einführung des metrischen Systems in Frankreich zum Ende des 18. Jahrhunderts dort die Basiseinheit der Fläche, da sie eher im Bereich der in der Landwirtschaft üblichen Größen liegt als der Quadratmeter. Dieser wurde durch Anwendung der bekannten Präfixe zum Zentiar (ca). Ebenso wurden die Zehn- und Hunderfachen gebräuchlich, der (oder das) Dekar (daa) und Hektar (ha), bei denen der letzte Vokal der Vorsilbe entfällt. Heute ist fast nur noch der Hektar gebräuchlich, d.h. vor allem in der Land- und Forstwirtschaft, wo er noch nicht durch Quadratmeter und Quadratkilometer (km²) ersetzt worden ist, und wird häufig als eigene unabhängige Einheit empfunden, obwohl sein Nutzen eigentlich darin bestand, dass er mit Quadratmeterm, Ar und Quadratkilometer eine durch den Faktor einhundert verknüpfte Reihe bildet. Das Ar gehört nicht zum SI-Einheitensystem, doch es ist – auch mit Präfix – bis auf weiteres zur Benutzung mit diesem zugelassen. In der Schweiz überwiegt die französische Schreibung Are (Helvetismus). Eine in Deutschland noch verbreitete – aber nicht SI-gerechte – Maßeinheit ist der Morgen, der seit der Reichseinigung 1871 überall 0,25 ha (also 2500 m²) entsprechen soll und daher zeitweilig auch Viertelhektar (vha) genannt wurde. Während des 20. Jahrhunderts wurde in der Landwirtschaft das Rechnen in Morgen und Zentner (100 Pfund = 50 kg) bzw. Scheffel (50 l) von Hektar und Dezitonne / Doppelzentner / Quintal (100 kg; dt, dz, q) bzw. Hektoliter (100 l = 0,1 m³; hl) abgelöst und gleitet derzeit auf Quadratkilometer und Tonne / Megagramm (1000 kg; t, Mg) bzw. Kubikmeter (m³) über.

Siehe auch


- Acre
- Mathematik für die Schule
- Flächenmaß
- Alte Maße und Gewichte Kategorie:Maßeinheit als:Ar ja:アール

Bayern

Der Freistaat Bayern liegt im Süden und Südosten der Bundesrepublik Deutschland und ist das flächenmäßig größte Bundesland. Angrenzend sind (im Uhrzeigersinn) die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Sachsen. Im Osten grenzt Bayern an Tschechien, im Süden an Österreich und an den Bodensee. Im Freistaat leben traditionell drei deutsche Volksstämme: die Franken (Ober-, Mittel- und Unterfranken), die Schwaben und die Baiern ("Altbayern").

Geschichte

Siehe die Hauptartikel Vorgeschichte Bayerns, Geschichte Bayerns und Königreich Bayern Die Schreibweise des Landesnamens mit "y" geht auf eine Anordnung von König Ludwig I., König von Bayern vom 20. Oktober 1825 zurück, mit der die ursprüngliche Schreibweise "Baiern" abgelöst wurde. Er "importierte" das Y aus dem griechischen Alphabet, da sein zweiter Sohn, Otto I., König von Griechenland wurde und seinerseits die bayerischen Farben weiß-blau als griechische Nationalfarben etablierte.

Politik

Siehe den Hauptartikel Politisches System Bayerns. Im Bayerischen Landtag sind derzeit drei Parteien vertreten. Nach den Wahlen vom 21. September 2003 ergab sich folgende Sitzverteilung (insges. 180 Sitze):
- CSU 124 Sitze
- SPD 41 Sitze
- Bündnis 90/Die Grünen 15 Sitze
Die Ergebnisse der Landtagswahl 2003 sahen wie folgt aus:

Bayerische Staatsregierung

In Bayern regiert seit 1966 die CSU mit absoluter Mehrheit, seit den Landtagswahlen am 21. September 2003 sogar mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit der Abgeordneten. Amtierender Ministerpräsident ist seit dem 17. Juni 1993 Dr. Edmund Stoiber (CSU). Am 7. Oktober 2003 wurde Edmund Stoiber als Ministerpräsident vom Landtag wiedergewählt, am 14. Oktober das neue Kabinett von ihm ernannt und vom Landtag bestätigt. Der Bayerischen Staatsregierung gehören zurzeit folgende Mitglieder an:

- Edmund Stoiber (CSU), Ministerpräsident des Freistaates Bayern
- Günther Beckstein (CSU), Stellvertreter des Ministerpräsidenten und Staatsminister des Innern
- Erwin Huber (CSU), Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Verwaltungsreform
- Eberhard Sinner (CSU), Staatsminister für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen
- Beate Merk (CSU), Staatsministerin der Justiz
- Thomas Goppel (CSU), Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst
- Siegfried Schneider (CSU), Staatsminister für Unterricht und Kultus
- Kurt Faltlhauser (CSU), Staatsminister der Finanzen
- Otto Wiesheu (CSU), Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
- Werner Schnappauf (CSU), Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
- Josef Miller (CSU), Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten
- Christa Stewens (CSU), Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
- Georg Schmid (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium des Inneren
- Karl Freller (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium für Unterricht und Kultus
- Franz Meyer (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium der Finanzen
- Hans Spitzner (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
- Emilia Müller (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
- Jürgen Heike (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen Siehe auch: Wahlergebnisse und Staatsregierungen in Bayern seit 1945

Staatsaufbau

Grundlage der Landespolitik ist die am 2. Dezember 1946 beschlossene Bayerische Verfassung. Bayern ist demnach Freistaat (Republik) und Volksstaat (Demokratie). Seit dem 1. Januar 2000 existiert nach der Abschaffung des Senats ein parlamentarisches Einkammersystem. Die gesetzgebende Gewalt liegt beim Bayerischen Landtag, dessen Abgeordnete alle fünf Jahre (bis 1998: alle vier Jahre) gewählt werden. Bis Ende 1999 existierte mit dem Senat eine zweite Kammer, mit der Vertreter sozialer und wirtschaftlicher Interessenverbände ein politisches Gegengewicht zum Landtag schaffen sollten. In einem Volksentscheid wurde am 8. Februar 1998 die Abschaffung dieser Kammer beschlossen. Chef der Staatsregierung ist der Bayerische Ministerpräsident, der ihre Geschäfte leitet, die Richtlinien der Politik bestimmt, Bayern nach außen vertritt und die Staatsminister und -sekretäre ernennt. Das oberste bayerische Gericht ist der Bayerische Verfassungsgerichtshof. Des weiteren gibt es noch diverse obere Landesgerichte (Bayer. Oberstes Landesgericht, Bayer. Verwaltungsgerichtshof, Landesarbeits-, Landessozialgericht) sowie die restliche Judikative. Am 20. Oktober 2004 beschloss der Bayerische Landtag die Auflösung des Bayerischen Obersten Landesgerichts mit Wirkung zum 1. Juli 2006. Außer vom Landtag können in Bayern Gesetze und Verfassungsänderungen auch durch Volksbegehren und Volksentscheid beschlossen werden. Ein Volksentscheid ist außerdem zu jeder Änderung der Bayerischen Verfassung notwendig, auch wenn die Verfassungsänderung vom Landtag beschlossen wurde. Siehe auch: Bayerischer Ministerpräsident, Gesetzgebungsverfahren in Bayern

Wahlrecht

Gesetzgebungsverfahren in Bayern] Im Vergleich zu Wahlen auf Bundesebene weist das bayerische Wahlrecht mehrere Besonderheiten auf: Direktkandidaten, die in ihrem Wahlbezirk die Wahl gewonnen haben, können nur in den Landtag einziehen, wenn auch ihre Partei die Hürde von 5 Prozent erreicht hat. Darüber hinaus ergibt sich die Sitzverteilung im Landtag aus der Summe der Erst- und Zweitstimmen. In anderen Bundesländern und bei Bundestagswahlen entscheidet die Erststimme über die Wahl des Direktkandidaten im Wahlbezirk und allein die Zweitstimme bestimmt die Zahl der Sitze im Parlament, was üblicherweise dazu führt, dass Erststimmen häufiger den großen Parteien mit aussichtsreichen Direktkandidaten gegeben werden. Wer nach Bayern umzieht und eine kleinere Partei wählt, sollte also bei Landtagswahlen darüber nachdenken, ihr auch die Erststimme zu geben, die im bayerischen System also nicht "verloren gehen" kann. Eine weitere Besonderheit findet sich im Kommunalwahlrecht. Zum einen besitzt jeder Wähler genau so viele Stimmen wie Sitze zu vergeben sind; sind also im Gemeinderat bzw. Stadt- oder Kreistag z. B. 45 Sitze zu besetzten, so hat jeder Wähler 45 Stimmen. Desweiteren besteht die Möglichkeit des Kumulierens ("Häufeln", mehrere Stimmen können auf einen Kandidaten abgegeben werden) und des Panaschierens (Stimmen können auf Kandidaten verschiedener Listen verteilt werden). Am 21. September 2003 wurde per Volksentscheid die Altersgrenze für das passive Wahlrecht von 21 auf 18 abgesenkt. Daneben gibt es in Bayern zahlreiche direktdemokratische Elemente. Neben dem Volksentscheid auf Landesebene wurde am 1. Oktober 1995 durch eine Volksabstimmung die direkte Demokratie auf Kommunalebene eingeführt. Pro Jahr gibt es in Bayern rund 100 Volksabstimmungen.

Staatswappen, Flagge und Hymne

Hauptartikel: Bayerisches Staatswappen Das bayerische Staatswappen besteht aus sechs heraldischen Komponenten: Der goldene Löwe, ursprünglich mit der wittelsbachischen Pfalz am Rhein verbunden, steht heute für die Oberpfalz, der „fränkische Rechen“ für die drei fränkischen Bezirke, der blaue Panther für die Altbayern und die drei schwarzen Löwen für Schwaben. Das weiß-blaue Herzschild deutet den Gesamtstaat Bayern an, die Volkskrone bezeichnet nach dem Wegfall der Königskrone die Volkssouveränität. Der Freistaat Bayern besitzt zwei gleichgestellte Staatsflaggen: einmal die weiß-blau gerautete Flagge, zum anderen die Flagge mit horizontalen Streifen in den Farben Weiß und Blau. Zur Hymne siehe: Bayernhymne

Verwaltungsgliederung

Regierungsbezirke

Nachstehend die Regierungsbezirke mit Amtlichem Gemeindeschlüssel (AGS) und Abkürzung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern: Amtlichem Gemeindeschlüssel (AGS)

Landkreise

Die 7 Regierungsbezirke unterteilen sich in 71 Landkreise und 25 kreisfreie Städte: kreisfreie Städte

Kreisfreie Städte

Städte und Gemeinden

Der Freistaat Bayern besteht aus 2.056 politisch selbständigen Städten und Gemeinden sowie 215 gemeindefreien Gebieten (letztere sind ausnahmslos unbewohnt und auf 44 der 71 Landkreise verteilt). Die Gemeinden verteilen sich wie folgt: 25 kreisfreie Städte und 2.031 kreisangehörige Gemeinden (davon 27 Große Kreisstädte, 262 sonstige Städte, 384 Märkte und 1.358 sonstige Gemeinden (Stand 1. Oktober 2004). Von den 2.031 kreisangehörigen Gemeinden sind 991 Mitgliedsgemeinden in 314 Verwaltungsgemeinschaften, und 1.040 Einheitsgemeinden, Stand 1. Januar 2005).
Änderungen seit dem 1. Januar 2005:
- Erhebung einer Gemeinde zum Markt am 17. September 2005
- Erhebung der Stadt Fürstenfeldbruck zur Großen Kreisstadt am 01. Januar 2006 (geplant)

Größte Städte

Siehe auch: Liste der Orte in Bayern, Große Kreisstadt

Regionen

Geografie

Große Kreisstadt Bayern liegt in Süddeutschland und umfasst:
- die bayerischen Alpen im Süden
- das Alpenvorland bis zur Donau mit den 3 großen Seen Oberbayerns
- das ostbayerische Mittelgebirge und
- die Stufenlandschaft der Schwäbischen und Fränkischen Alb. Die niedrigste Stelle von Bayern befindet sich mit 107 m in Kahl am Main (Unterfranken), die höchste auf dem Gipfel der Zugspitze (2.962 m ü. NN), dem höchsten Berg Deutschlands im Wettersteingebirge (Landkreis Garmisch-Partenkirchen). Hauptfluss ist die Donau, die bei Passau nach Österreich übertritt. Ihre größeren Nebenflüsse sind (von Westen):
- Iller, Lech, Isar und Inn (fließen rechts zur Donau hin)
- Wörnitz, Altmühl, Naab und Regen (fließen links dagegen). Die 4 ersteren entspringen in den Alpen und sind wasserreicher. Der Inn führt (wegen des langen Oberlaufs) bei seiner Mündung in Passau meist etwas mehr Wasser als die Donau. Das Klima geht vom Nordwesten (relativ ausgeglichen) nach Osten ins Kontinentalklima über. An etwa 100 Tagen sind die Temperaturen unter Null, die Westwinde bringen durchschnittlich 70 cm Regen, im Nordstau der Alpen lokal bis 180 cm. Die mittlere Sonnenscheindauer beträgt etwa 1600 bis 1900 Stunden. Eigene Artikel existieren für: Seen in Bayern, Flüsse in Bayern und Landschaften in Bayern, Liste der Berge in Bayern

Wirtschaft

Bayern gilt als sehr wirtschaftsstarkes und reiches Bundesland, es hat sich in den letzten Jahrzehnten vom Agrar- zum Technologieland entwickelt. Die Arbeitslosenquote betrug im Juli 2004 6,5 Prozent. Das Bundesland Bayern weist allerdings auch die größten wirtschaftlichen Unterschiede aller Bundesländer auf. So verteilt sich die Wirtschaftskraft vor allem auf die Regionen um München (mit Oberbayern und Augsburg), so wie auf die Region Nürnberg-Fürth-Erlangen, auf Unterfranken zwischen Würzburg und Aschaffenburg sowie die Region Regensburg. In Regionen wie in Oberfranken oder der nördlichen Oberpfalz geht die Wirtschaftskraft stark zurück. Diese Regionen weisen teilweise Arbeitslosenzahlen von über 10 Prozent auf. In den letzten Jahren konnten hier allerdings sehr gute Fortschritte bei der Verbesserung der Situation vorgewiesen werden. An drei Standorten in Bayern befinden sich Atomkraftwerke, außerdem wird in Garching bei München ein Forschungsreaktor betrieben.

Kultur

Die Bayern können auf eine über 1000 Jahre alte Kultur- und Geistesgeschichte zurückblicken. Laut Art. 3 der Verfassung des Freistaates Bayern ist Bayern ein Kulturstaat. Der Freistaat fördert in seinem Haushalt 2003 Kunst und Kultur mit jährlich über 500 Mio. €, zusätzlich kommen erhebliche Leistungen der bayerischen Kommunen und privater Träger hinzu.

Museen

Theater, Schauspiel und Oper

Bayern verfügt über vier staatliche und 18 kommunale Theater mit eigenen Ensembles sowie eine Vielzahl privater Bühnen und freier Gruppen. Als letzte große Neugründung ging 2004 aus den Städtischen Bühnen Nürnberg das Staatstheater Nürnberg hervor. Insgesamt gibt es 35 feste Schauspiel-, Opern- und Operettenbühnen, 41 Freilicht- und Festspielunternehmen und 17 Puppentheater mit mehr als 14.000 Vorstellungen und über 4,8 Millionen Zuschauern jährlich. Unter diesen Bühnen befinden sich so renommierte Häuser wie:

Musik

Operetten] Bayern ist nicht nur das Land der traditionellen Volksmusik, der Jodler und Schuhplattler, sondern auch die Heimat so bekannter Komponisten wie
- Max Reger
- Carl Orff
- Richard Strauss
- Christoph Willibald Gluck Zu den besten in Bayern beheimateten klassischen Orchestern zählen
- die Münchner Philharmoniker
- das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
- die Bamberger Symphoniker, Bayerische Staatsphilharmonie
- das Bayerisches Staatsorchester am Nationaltheater
- die Münchner Symphoniker
- das Münchner Kammerorchester
- die Nürnberger Philharmoniker am Staatstheater Nürnberg
- die Nürnberger Symphoniker
- die Hofer Symphoniker
- das Philharmonisches Orchester Bad Reichenhall
- und das Kammerorchester Schloss Werneck Unter den Musikfestspielen herausragend sind die Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth und die Münchner Opernfestspiele. Münchner Opernfestspiele

Küche

Durch das Nebeneinander der drei bayerischen Stämme Altbaiern, Franken und Schwaben ist die bayerische Küche sehr vielfältig. Auch wenn die bayerische Küche deutlich mehr bietet als deftige und rustikale Spezialitäten, so sind es dennoch besonders diese Gerichte, die weit über die bayerischen Landesgrenzen hinweg bekannt geworden sind:
- Schweinsbraten, Schweinshaxe, Kalbshaxenbraten, Spanferkelbraten
- Semmelknödel, Kartoffelknödel, Leberknödel
- Sauerkraut, Kohlroulade, Krautwickel, Krautspätzle, Krautkrapfen
- Leberknödelsuppe, Leberspätzlesuppe, Speckknödelsuppe, Pfannkuchensuppe
- Weißwurst, Wollwurst, Stockwurst, Regensburger (Wurst), Nürnberger Rostbratwurst
- Apfelstrudel, Topfenstrudel, Kaiserschmarrn, Dampfnudeln, Rohrnudeln, Schmalznudeln, Bayerisch Creme
- Bayrischer Kartoffelsalat, Bayrischer Wurstsalat
- Obazda oder fränkisch: Grupfter
- Leberkäse, Leberkässemmel

Religion, Stämme und Sprache

Leberkässemmel
- röm.-katholisch 58,50% Stand 2003 (1950 71,9 %)
- evangelisch 23 % (1950 26,8 %)
- andere Konfessionen und Religionen etwa 4 % Jüdische Gemeinden gab es bis zum 19. Jahrhundert vor allem in ländlichen Gebieten Frankens und Schwabens sowie den freien Reichsstädten wie z. B. Nürnberg und Regensburg. Im wittelsbachischen Altbayern gab es so gut wie keine Juden; seit der Judenemanzipation zunehmend in bayerischen Städten. Von fast 200 jüdischen Gemeinden existieren heute in Bayern noch bzw. wieder 12 Gemeinden. Das bayerische Volk setzt sich aus vier staatlich anerkannten Stämmen zusammen: Zu den drei alten Stämmen, den Altbayern, Franken und Schwaben, kamen nach 1945 über zwei Millionen Flüchtlinge und Heimatvertriebene, vor allem Sudetendeutsche. Auch Sinti und Roma haben eine sehr lange Tradition in Bayern. Daneben sind auch Jenische in Bayern beheimatet. Gesprochen werden mehrere Dialekte aus drei großen Dialektfamilien:
- Bairisch im Großteil des Landes (Nord- und Mittelbairisch, am Rand zu Tirol auch Südbairisch)
- Fränkisch von etwa 3 Millionen im nördlichen und westlichen Landesteil
- Alemannisch von 2 Millionen Schwaben im Westen Ferner gibt es kleinere Gebiete, in denen Südostthüringisch sowie hessische Mundarten gesprochen werden. Sudetendeutsche Mundarten konnten sich nur in einzelnen Gemeinden, wo Sudetendeutsche angesiedelt wurden, vorübergehend halten. siehe: Dialekte in Bayern, Liste bayerischer Klöster

Literatur


- Max Spindler (Hg.): Handbuch der bayerischen Geschichte, München, 1971-1975 (4 Bände)
- Max Spindler (Hg.), Gertrud Diepolder: Bayerischer Geschichtsatlas, München, 1969
- Wilhelm Volkert, Richard Bauer: Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte: 1799-1980, München, 1983 ISBN 3-406-09669-7 Siehe auch: Portal:Bayern

Weblinks


- [http://www.bayern.de/ Bayerische Staatsregierung]
- [http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/ Bayerische Landesbibliothek Online]
- [http://www.digitalis.uni-koeln.de/Merianb/merianb_index.html Topographia Bavariae] Kupfertafeln von Matthäus Merian 1622
- [http://www.geschichte.hdbg.de Geschichte Bayerns (Haus der Bayerischen Geschichte)]
- [http://www.bayernviewer.de/ Bayern Viewer: Luftbilder und Karten flächendeckend]
- [http://www.bis.bayern.de/ Detaillierte Karten flächendeckend]
-
als:Bayern ja:バイエルン州 ko:바이에른 주 simple:Bavaria

Bayerische Alpen

Der Begriff Bayerische Alpen ist ein Sammelbegriff für alle Gebirge der Alpen auf bayerischem (deutschem) Staatsgebiet. Der Begriff wird häufig verwendet, entspricht aber nicht der von den deutschsprachigen Alpenvereinen entwickelten Einteilung der Gebirge der Ostalpen. Er ist nicht mit dem Begriff der Bayerischen Voralpen zu verwechseln. Letztere umfassen nur den bayerischen Anteil der Voralpen zwischen der Loisach im Westen und dem Inn im Osten. Die Bayerischen Alpen sind Teil der Nördlichen Kalkalpen und umfassen
- die Allgäuer Alpen (überwiegend)
- die Ammergauer Alpen (überwiegend)
- das Wettersteingebirge (teilweise)
- die Bayerischen Voralpen mit dem Estergebirge, den Walchenseebergen, der Benediktenwandgruppe und dem Mangfallgebirge
- den Karwendel (teilweise)
- die Chiemgauer Alpen (überwiegend)
- die Berchtesgadener Alpen (teilweise) Berchtesgadener Alpen)]] Die höchste Erhebung der Bayerischen Alpen und damit Deutschlands ist die Zugspitze. Sie liegt im westlichen Teil des Wetterstein-Gebirges und hat mit einer Höhe von 2.962 m ü. NN sowie zwei kleinen Gletschern hochalpinen Charakter. Wie die Alpen insgesamt, so sind auch die Bayerischen Kalkalpen stark durch die letzte Eiszeit geprägt worden. So entstanden Kare, Seen und die typischen U-Täler durch Gletscher. Ablagerungen der eiszeitlichen Flüsse sowie vor allem die Gletscher ließen insbesondere im Alpenvorland eine hügelige Landschaft mit Seen und Mooren entstehen.

Literatur


- DAV: Alpenvereins-Jahrbuch "Berg '84": Die Einteilung der Ostalpen

Weblinks


- [http://www.alpinisten.info/touren.bayern.html Tourenbeschreibungen für die Bayerischen Alpen] Kategorie:Geographie (Bayern) Kategorie:Alpen Kategorie:Region in Bayern

Schliersee (See)

Der Schliersee ist ein See in den bayerischen Kalkalpen. Er liegt etwa 70 Kilometer südöstlich von München, zwischen Tegernseer- und Inntal, nahe der österreichischen Grenze. Er liegt in einer Höhe von 777 m. ü. NN und hat eine Fläche von 2,241 km². Sein Name leitet sich vom 779 gegründeten Kloster Slyrse auf dem Kirchbichl bei Westenhofen ab. Am Schliersee liegt die Marktgemeinde Schliersee, deren Ortsteile Neuhaus, Fischhausen und Spitzingsee zu den beliebtesten Urlaubsregionen Bayerns gehören.

Ökologie

Der Schliersee ist lange Zeit ein ökologisches Sorgenkind gewesen, da er trotz einer Ringkanalisation, die Mitte der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts fertiggestellt worden war, immer noch eutroph war. Das starke Wachsen der Burgunderblutalge, einer Art der Blaualge, führte zu blutrotem Aussehen des Wassers. Bald erkannte man, dass der See aufgrund seiner windgeschützten Lage und der langen Eisbedeckung im Frühjahr Schwierigkeiten mit der natürlichen Umwälzung des Wassers hat. Als Lösung dieses Zustandes instalierte man in beiden Becken des Sees 1982 eine linienförmige Druckluftleitung, die den See in 3 bis 4 Tagen "zwangsumwälzt". Diese Maßnahme scheint erfolgreich zu sein, da seit diesem Zeitpunkt weder Algenblüten noch Fischsterben nennenwerten Ausmaßes auftraten.

Bildergalerie

Bild:Schliersee_Brecherspitz_1999.jpg|Blick von der Brecherspitze auf den Schliersee

Siehe auch


- Liste der Seen in Deutschland

Weblinks


- http://www.schliersee.de/
- http://www.schlierseer-bauerntheater.de/ensemble.htm Kategorie:See in Bayern Kategorie:Miesbach

Brandenberger Ache

Die Brandenberger Ache ist ein linker Nebenfluss des Inn im Tiroler Unterinntal. Sie erhält Wasser von verschiedenen Bächen der Brandenberger Alpen und des Mangfallgebirges in Bayern. Der aus der roten und weissen Valepp entstehende Fluss heißt ab der Deutsch-Österreichischen Grenze Grundache und wird erst nach dem Zusammenfluss mit dem Marchbach bei der Erzherzog-Johann-Klause zur Brandenberger Ache, die sich noch mit der Bairache, der Weißache, dem Ellbach (beim Kaiserhaus) und der Steinberger Ache vereinigt. Sie fließt dann an der Ortschaft Brandenberg vorbei und mündet bei Kramsach in den Inn. Der Fluss war früher für seine Holztrift von der Erzherzog-Johann-Klause ausgehend nach Kramsach berühmt. In Kramsach finden sich auch noch Reste der Holzlände. Etwa zwischen der Mündung der Weißache und des Ellbachs fließt die Brandenberger Ache durch die nur etwa 1 km lange und sehr schöne Kaiserklamm, die bei Kajak-Fahrern als anspruchsvolles Wildwasser beliebt ist (WW IV bis V). Die Ache ist bei genügendem Pegel von der Staatsgrenze bis Kramsach befahrbar. Kategorie:Fluss in Österreich Kategorie:Fluss in Tirol

Inn

Der Inn (lat. Oenus, rätoroman. En), ist ein rechter Nebenfluss der Donau und 517 Kilometer lang. Er entspringt beim Malojapass im Schweizer Engadin in 2484m Höhe aus dem Lunghinsee, fließt durch das Oberinntal, durch das Bundesland Tirol (Österreich) und die Landeshauptstadt Innsbruck ins Unterinntal. Im weiteren Lauf fließt er durch Oberbayern und bildet dann die Grenze zwischen dem Innviertel in Oberösterreich sowie Bayern. Bayern Der Inn mündet in Deutschland bei Passau in die Donau. An der Einmündung in die Donau ist der Inn ca 40 m breiter als diese und führt im Jahresmittel auch ca. 10% mehr Wasser. Trotzdem heißt der Strom ab Passau Donau, da beim Zusammenfluss der beiden Flüsse die Donau 648 km zurückgelegt hat, der Inn aber nur 517 km. Der Inn bietet im Oberlauf vielfältige Möglichkeiten für den Wassersport, vor allem für Wildwasserpaddeln und Rafting, auf den Oberengadiner Seen (Silsersee, Silvaplanersee und St. Moritzersee) auch für Windsurfen. Im Oberlauf des Inn von Schweizer Gebiet bis Landeck in Tirol befinden sich mehrere Wasserkraftwerke. Staustufen im Unterlauf ab Kufstein dienen sowohl der Energiegewinnung als auch dem Hochwasserschutz. Um die Geschichte des Inn und der Innschifffahrt zu dokumentieren, wurde in Rosenheim das Inn-Museum eingerichtet.

Städte am Inn


- Schweiz: St. Moritz
- Österreich: Landeck, Imst, Innsbruck, Hall in Tirol, Schwaz, Rattenberg, Wörgl, Kufstein
- Deutschland: Rosenheim, Wasserburg am Inn, Mühldorf am Inn, Neuötting am Inn, Simbach am Inn
- Grenze Österreich/Deutschland: Braunau am Inn (Österreich),Obernberg am Inn (Österreich), Schärding (Österreich), Passau (Deutschland)

Nebenflüsse


- Rechte Nebenflüsse: Salzach, Alz, Murn, Sims, Rohrdorfer Ache, Kelchsauer Ache, Weißache, Kaiserbach, Wildschönauer Ache, Alpbach, Ziller, Sill, Melach, Ötztaler Ache, Pitzbach, Faggenbach, Mattig
- Linke Nebenflüsse: Mangfall, Brandenberger Ache, Sanna, Isen, Rott

Elektrizitätswerke am Inn

Elektrizitätswerk Kategorie:Fluss in Deutschland Kategorie:Fluss in Bayern Kategorie:Fluss in Österreich Kategorie:Fluss in Tirol Kategorie:Fluss in Oberösterreich Kategorie:Fluss in der Schweiz Kategorie:Nebenfluss der Donau

Gemeinde

Der Begriff Gemeinde (von althochdeutsch gimeinida) bezeichnet ein gesellschaftliches Gebilde ähnlich einer Gemeinschaft. Meist hat aber eine Gemeinde einen höheren Organisationsgrad. In früheren Zeiten war darunter eine Personalkörperschaft zu verstehen. Zur Gemeinde gehörte eine Person, wo auch immer sie gerade ansässig war. Deshalb sind Kopfzahlen einer Gemeinde vor etwa 1800 nicht mit den heutigen Einwohnerzahlen vergleichbar. Gemeinde wird heute gebraucht:
- als allgemeine Bezeichnung für Ortschaft, Stadt, Großgemeinde oder Dorf.
- für die unterste Verwaltungseinheit (Gebietskörperschaft) eines Staates (für Deutschland siehe hierzu auch Gemeindearten in Deutschland) oder die Gesamtheit ihrer Einwohner.
- in der Schweiz als allgemeine Bezeichnung für die unterste politische Organisationsebene im Gegensatz zu Eidgenossenschaft, Kanton und Bezirk. Man spricht dann von der Politischen Gemeinde (auch Munizipalgemeinde, Einwohnergemeinde). Daneben existieren noch vereinzelt Zivilgemeinden als Träger der Dorfgerechtigkeiten. Sie werden auch Ortsgemeinden, Ortsbürgergemeinden bzw. Burgergemeinden oder Korporationen genannt. Die Schulgemeinden und Kirchgemeinden erfüllen spezielle Zwecke und verfügen zwar über einen Einflusskreis, nicht jedoch über ein Territorium. In früheren Zeiten waren die Armengemeinden von den Politischen Gemeinden getrennt.
Siehe auch: Gemeinden der Schweiz
- in Österreich als Bezeichnung für die kleinste politische und auch verwaltungstechnische Einheit. Rechtlich ist eine kleine der großen Gemeinde gleichgestellt (Prinzip der abstrakten Einheitsgemeinde). Ausgenommen davon sind lediglich die Städte mit eigenem Statut (Statutarstädte). Neben der Staatsbürgerschaft ist nur der Wohnsitz in einer bestimmten Gemeinde maßgebend für das Wahlrecht. Es gibt auch Vereinigungen mehrerer politischen Gemeinden zu Zweckverbänden, die dann teilweise auch als Gemeinde bezeichnet werden, beispielsweise eine Schulgemeinde.
Siehe auch: Gemeinde (Österreich)
- als Bezeichnung für die Einwohnerschaft eines lokal begrenzten Gebietes, dem keine politische Verwaltungseinheit direkt entspricht, insbesondere in ihrer Organisationsform als Gesellschaft oder Verein (Beispiel: Stadtteilgemeinden in Marburg)
- als Bezeichnung für eine lokal tätige Religionsgemeinschaft wie beispielsweise die christliche Kirche als Kirchengemeinde, Kirchgemeinde oder die Gesamtheit ihrer Mitglieder.
- als Bezeichnung für die Anhängerschaft eines Künstlers (Gemeinde des Dichters).

Siehe auch


- Gemeinde (Frankreich)
- Gemeinde (Österreich)
- Kommune
- Gemeindeordnungen in Deutschland
- Ortsfamilienbuch
- Gemeindedualismus
- Kommunalverwaltung

Literatur


- Georg Weber, Renate Weber (Hrsg.): Zugänge zur Gemeinde. Böhlau, Köln 2000, ISBN 3-412-05798-3

Weblinks


- [http://www.dhs.ch/externe/protect/textes/d/D10261.html Artikel Gemeinde] im Historischen Lexikon der Schweiz
- Kategorie:Politische Geographie Kategorie:Kommunalpolitik Kategorie:Körperschaft des öffentlichen Rechts ja:政令指定都市 zh-cn:直辖市 zh-tw:直轄市

Mangfallgebirge

Das Mangfallgebirge ist Teil der Bayerischen Voralpen und damit der Nördlichen Kalkalpen. Namensgebend ist die Mangfall. Die Gebirgsregion ist im Westen durch das Isartal und im Osten durch das Inntal, sowie im Süden durch die Brandenberger Alpen (den Rofan), bzw. durch die österreichische Staatsgrenze begrenzt. Nördlich des Mangfallgebirges schließt sich das Alpenvorland an. Das Mangfallgebirge wird weiter in die Tegernseer Berge (von der Isar bis zur Linie Tegernsee - Rottach - Weiße Valepp), Schlierseer Berge (bis zum Leitzachtal) und die Wendelsteingruppe (zwischen Leitzachtal, Ursprungstal und Inntal) unterteilt. Die höchste Erhebung ist die Rotwand mit 1884 m ü. NN. Der Wendelstein liegt nur wenige Kilometer weiter nordöstlich von der Rotwand, ist jedoch von ihr durch ein Tal getrennt. Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Brünnstein. Wie die Alpen insgesamt, so ist auch das Mangfallgebirge stark durch die letzte Eiszeit (Würmeiszeit) geprägt worden. So entstanden z. B. Seen, wie der Tegernsee und die typischen U-Täler durch Gletscher. Tegernsee Kategorie:Geographie (Bayern) Kategorie:Alpen

Aiplspitze

Der Aiplspitz gehört zu den Hausbergen von Fischbachau bzw. Bayrischzell in den Bayerischen Voralpen östlich des Spitzingsee. Mit 1.759 m ist er der höchste Berg nordöstlich von Spitzingsee, gefolgt vom Jägerkamp (1.746 m) und der Benzingspitz (1.732 m).

Wandertouren

Der Aiplspitz lässt sich gleich aus allen vier Richtungen erklimmen:
- aus Norden: von Aurach bei Fischbachau über AV-Weg Nr. 641.
- aus Osten: von Geitau bei Osterhofen (Vorort von Bayrischzell) über AV-Weg Nr. 643.
- aus Süden: von der Bergstation der Taubensteinbahn am Rauhkopf vorbei auf AV-Weg Nr. 641.
- aus Westen: vom Spitzingsattel entweder Sommerweg (unbeschildert; später AV-Weg Nr. 641A) oder Winterweg (AV-Weg Nr. 643).

Rundwanderweg vom Spitzingsattel zur Aiplspitz

RauhkopfVom Spitzingsattel führen zwei Wege hinauf zur Aiplspitz: der Sommerweg mit teilweise steilen Anstigen über den Jägerkamp sowie der Winterweg mit gemäßigten Steigungen vorbei an der Schönfeld-Alm, wo man frischen Bergkäse und Buttermilch kaufen kann. Die letzten 400 Meter zur Aiplspitz verlaufen auf einem schmalen Grad mit teils abgegriffenem Felsen. Gelegentliche Seilsicherungen sind vorhanden. Klettergrad I-II. Dieser Abschnitt ist rot eingezeichnet und setzt unbedingt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraus!

Aufstieg

Jägerkamp Der Parkplatz am Spitzingsattel schmiegt sich um den östlichen Rand der Spitzingstraße. Am südlichen Ende beginnen die meisten Wanderwege bei der Gastwirtschaft. Wir wählen jedoch den nicht beschilderten Sommerweg. Ein kleiner Zaundurchgang am nödrlichen Ende des Parkplatzes weist den Eingang zu dem schmalen Pfad, der sich serpentinenartig über die freie Fläche des Osthanges hinaufschlängelt. Gerade die ersten 500 Meter muss man immer auf der Wiese bleiben und darf nicht in Versuchung geraten, Richtung Neuhaus einen der Trampelpfade zu benutzen. Hat man an Höhe gewonnen und steigt in den Wald auf, bleibt der Weg sehr klar erkennbar und führt nun eindeutig nach Norden zum AV-Weg Nr. 642. Nach etwa 1 Stunde stößt man auf den beschilderten Wanderweg von Josefsthal zur Jägerbauern-Alm (der aufmerksame Wanderer wird auch ein Lama treffen). Ab jetzt folgen wir dem AV-Weg Nr. 642, der uns von hinten auf den Jägerkamp führt. Der Anstieg ist teilweise sehr steil, technisch jedoch unkritisch. Von der Jägerkamp fällt der Weg ostwärts zur Benzingspitz ab und umrundet ihn Richtung Tanzeck. Eine beschilderte Wegkreuzung zeigt nun den Aufstieg zur Aiplspitz. Nach dem Marsch durch eine Senke weist eine Warntafel des DAV (Deutscher Alpenverein) darauf hin, dass der Steig bis zur Spitze unbedingt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraussetzt. Bei gutem Wetter kommt erschwerend hinzu, dass der erwärmte Fels beim Klettern sehr viel Wärme abstrahlt. Auf der Aiplspitz angelangt wird alle Müh durch eine herrliche Aussicht belohnt.

Abstieg

Deutscher Alpenverein Zurück geht es auf dem Winterweg. Zunächst von der Aiplspitz genauso absteigen wie man herauf gekommen ist. Zurück durch die Mulde zur Wegkreuzung, dann bergab dem AV-Weg Nr. 643 zur Oberen- und schließlich zur Unteren Schönfeld-Alm folgen. Ab jetzt taucht der Weg ab in teilweise sehr feuchten Wald. Viele Steine und Wurzeln erschweren das Absteigen. Wir nähern uns von Südosten dem Spitzingsattel und steigen die letzten 100 Höhenmeter über die Bergwiese zum Parkplatz ab. Etwas zeitintensiver ist der Abstieg von der Aiplspitz über den AV-Weg Nr. 641 nach Osten. Er führt an der Krottenthaler Alm vorbei zur Bergstation der Taubensteinbahn. Von dort folgt man dem AV-Weg Nr. 644, quert zwei mal die Taubensteinbahn und gelangt schließlich im unteren Bereich auf den selben Weg, der von der Schönfeld-Alm zum Parkplatz führt.

Aurach - Aiplspitz - Geitau

Hinweis: dieser Weg ist rein nach der Karte und nach Aussagen anderer Wanderer beschrieben. Bitte ergänzen, wer ihn tatsächlich gelaufen ist!

Aufstieg

Direkt von der Kirche in Aurach führt genau südlich der AV-Weg Nr. 641 (B8) als Forstweg in das Aurachtal. Nach etwa 1 Stunde verengt sich der Forstweg zum Pfad und führt nun serpentinenartig zum Benzingberg-Haus. Danach spaltet sich ein schmaler Steig links ab und führt östlich steil Richtung Aiplspitz und knickt etwa 400 Meter vor dem Ziel genau nach Süden zum Gipfel ab. Viele Büsche erschweren zusätzlich den Anstieg. Unter Wanderern gilt diese Variante als besonders anspruchsvoll.

Abstieg

Zunächst geht man 400 Meter genau den selben Weg zurück den man gekommen ist: die steile Variante nach Norden. Dann zweigt nordöstlich der AV-Weg Nr. 643 (B5) zur Geitauer Alm ab. Nun geht es langezogen am Geitauer Berg vorbei nach Geitau.

weitere Informationen


- Heinrich Bauregger: Bayerische Hausberge - Genusstouren zwischen Berchtesgaden und Füssen. Bruckmann-Verlag, ISBN 3765441430
- Topografische Karte 1:50.000 Sonderblatt "Mangfallgebirge" ([http://www.geodaten.bayern.de/ BLVA])
- Wanderkarte 1:40.000 "Alpenregion Wendelstein - zwischen Schliersee und Thiersee"
- [http://www.dullinger-web.de/touren/voralpen/aiplspitz.htm Detaillierte Tourenbeschreibung vom Spitzingsattel über Jägerkamp, Aiplspitz und Rauhkopf]
- [http://www.manny-gross.de/aiplspitz_1759_m.htm Rundwanderweg von Aurach zur Aiplspitz] siehe auch: Aiplspitze Kategorie:Berg in Bayern

Bodenschneid

Die Bodenschneid ist ein 1.669 m hoher Berg im Mangfallgebirge. Der Gipfel ist von Neuhaus, vom Spitzingsee oder vom Rottach-Tal aus als einfache Bergwanderung erreichbar. Die Bodenschneid ist ein langer Bergrücken mit steilen Abbrüchen nach Norden hin. Auf dem Gipfel befindet sch ein massives Gipfelkreuz. Kategorie:Berg in Bayern

Brecherspitze

Die Brecherspitze ist ein 1.683 m hoher Berg in den Bayerischen Voralpen nordwestlich des Spitzingsees. Sie gehört zu den Schlierseer Bergen, einem Teil des Mangfallgebirges rund um Schliersee und Spitzingsee. Der Gipfel ist auf einer einfachen Bergwanderung mit einer kurzen seilversicherten Stelle vom Spitzingsee oder von Neuhaus am Schliersee aus erreichbar. Im Kessel unterhalb des Gipfels liegt die Anklalm (1.311 m).

Weblinks

http://www.steinmandl.de/Schlierseer.htm#Brecherspitze - Tourenbeschreibung Kategorie:Berg in Bayern

Kategorie:See in Bayern

Zusammenstellung der Seen in Bayern, zu denen ein Artikel erschienen ist. ---- Wenn Sie hier einen bestehenden Artikel vermissen, müssen Sie den gewünschten Artikel bearbeiten und an dessen Ende "Kategorie:See in Bayern" einfügen. Siehe auch: Portal:Bayern !Bayern See

Cherskiy Range

The Verkhoyansk Range (also Cherskiy Range) is a mountain chain of eastern Siberia, spanning ca. 1000 km (600 m.), across the Sakha Republic. It forms a vast arc between the Lena and Aldan rivers to the west and the Yana River to the east. It rises to ca. 2,480 m (8,150 ft) in the south. There are coal, silver, lead, and zinc deposits. It constitutes the boundary of the Eurasian and the North American tectonic plates. The world's lowest temperatures for inhabited places have been recorded in this region, and there is quite deep snow cover for most of the year. During the Last Glacial Maximum the range contained extensive glaciers, and the scenery in the summer is typical of "alpine" mountains.

External links


- [http://visibleearth.nasa.gov/cgi-bin/viewrecord?10992 NASA pictures] Category:Mountain ranges of the Russian Federation

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Béibrech
Béibreg (dt.: Bitburg) ass d'Kreesstad vum Landkrees Béibreg-Prüm a Rheinland-Pfalz (Däitschland). Gréissten Employeur a Kennzeeche vun der Stad ass d'Bitburger Brauerei.

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De Gaspard-Théodore-Ignace de la Fontaine, gebuer de 6. Januar 1787 an der Stad Lëtzebuerg, gestuerwen do den 11. Februar 1871, war e Lëtzebuerger Jurist a Politiker. Vun
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